Vasco-da-Gama-Platz, Großer Grasbrook, Magellan-Terrassen
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Vasco-da-Gama-Platz, Großer Grasbrook, Magellan-Terrassen
Mit vielen Sitzgelegenheiten ausgestattet, lädt der Vasco-da-Gama-Platz inmitten des Kaiserkais zum Verweilen ein. Baumaterialien, die für Hamburg typisch sind, werden hier mit hamburgfremden Elementen kombiniert. Weißer Beton spielte bei der Gestaltung die größte Rolle. In der Architektur spiegeln sich die Wasserbewegungen im Hafenbecken und die Gezeiten wider. Vom höchst gelegenen Bereich aus kann man zwischen den Gebäuden am Sandtorkai und der Speicherstadt hindurch bis ins Katharinenviertel blicken. Weiter unten am Wasser gelangt der prächtige Bau der Elbphilharmonie ins Sichtfeld. Erreicht man nun nach ein paar Schritten entlang des Wassers den Großen Grasbrook, fiel bis vor kurzem eine inmitten beider Fahrbahnen stehende Statue ins Auge. Klaus Störtebeker wurde hier als Denkmal verewigt und erinnert an die öffentliche Hinrichtungsstelle, die sich hier im 15. Jahrhundert befand. Die Statue befindet sich derzeit am Magdeburger Hafen. Später, im 18. Jahrhundert, diente der Große Grasbrook den Hamburgern als Ruhepol mit frischer Luft und wohltuender Weite als Kontrast zu der industrialisierten Innenstadt. Weiter gen Norden wurden die ebenfalls aus hauptsächlich weißem Beton gefertigten Magellan-Terrassen angelegt. Auch hier kann man sich auf verschiedenen Sitzgelegenheiten ausruhen. Nicht nur bei Tag lässt es sich hier mit Blick auf den Sandtorhafen aushalten, auch nachts besticht dieser Ort, stimmungsvoll erleuchtet mit schlauchartigen Beleuchtungskörpern, durch seine faszinierende Atmosphäre.